Was kann man DAGEGEN tun? Gar nichts, nur DAFÜR!

Was kann man „dagegen“ tun? … gar nichts, aber DAFÜR schon …

Wieder sind im Empfinden vieler Menschen schreckliche Dinge passiert – z.B. wurde in Wien ein Theaterstück, in dem Flüchtlinge mitspielen, von offensichtlich fremdenfeindlichen Menschen gestürmt, Parolen wurden geschrien, Kunstblut wurde verschüttet …

Dies hat in der Medienlandschaft und den Sozialen Medien wieder für einen grossen Aufschrei gesorgt … was kann man „dagegen“ tun? Wie können Menschen so etwas tun?

Nun … diese Menschen tragen Wut und Angst im Herzen anstatt Liebe … deswegen passiert so etwas.

Liebe Menschen,

Wir alle kommen mit Liebe im Herzen auf die Welt – in Herzensliebe. Schritt für Schritt wird diese Liebe im Aussen durch Vernunft und Angst ersetzt, dies wandelt sich dann in Neid, Eifersucht, Wut um – bis man nichts mehr anderes kennt – so kann Mensch im aktuellen Gesellschaftssystem besser „funktionieren“.

Wir lesen nun solche Nachrichten und reagieren ebenso mit Wut und Angst darauf … die Gräben zwischen den Betroffenen auf beiden Seiten werden immer tiefer … Wut und Angst schaukeln sich gegenseitig weiter auf.

Die Menschheits-Geschichte ist voller Beispiele, dass es so nicht funktioniert. Auge um Auge, Zahn und Zahn … es bleibt auf lange Sicht kein Auge übrig, kein Zahn.

Man meint auch oft, hier aus „Liebe“ zu handeln, aus dem „Guten“ heraus – aber das ist trügerisch, diese Liebe, dieses „Gute“ kommt ebenfalls aus dem Aussen, wertet und basiert auf Angst, auf Wut … diese Liebe, dieses „Gute“ baut auf Sand. Jede Demonstration, jeder Aktionismus, jede Gegenaktion baut in dieser Form auf Sand.

Wir dürfen aufwachen – es ist an der Zeit … es darf sich etwas wirklich verändern im System – nachhaltig.

Viel zu lange sind wir einer Illusion aufgesessen.

Man kann nichts dagegen tun – nur DAFÜR.

Ein Beispiel: Der Sänger Konstantin Wecker hat in einem Interview erzählt, dass er einmal bewusst gemeinsam mit einem Asylwerber einen Club besucht hat, der von offensichtlichen fremdenfeindlichen Menschen frequentiert wird und hat dort ein Gespräch begonnen. Die Stimmung ist schnell gekippt. Er hat daraufhin einen dieser Menschen in den Arm genommen, umarmt. Dieser hat zu weinen begonnen und gesagt: „Das hat noch nie jemand mit mir gemacht“.

Natürlich braucht es dazu Herzensliebe – und Vertrauen.

Wir dürfen die Herzensliebe wieder entdecken und sie leben – sie vorleben. Damit können die Gräben zugeschütteten werden – damit kann ein neues Verständnis entstehen – jenseits von Angst und Wut … ohne Wertung, ohne Gut/Böse, Richtig/Falsch, Links/Rechts, Grün/Blau, …

Dann kommt auch das Vertrauen wieder.

Geschafft haben wir es, wenn es kein „System“ mehr gibt, zumindest keines, dass benannt werden muss – wenn Menschen im Hier und Jetzt leben, im Bewusstsein ALLEins zu sein.

Es ist Zeit, es darf geschehen …

Wolfgang Maranius (Channeling vom 15.4.2016)

Ein Anfang darf gemacht werden:

Eine Herzensmeditation für DICH

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