Der Zweck heiligt die Mittel – Felix ist bei myMorawa erschienen

Der Zweck heiligt die Mittel

Begleitartikel zum eben erschienen Buch „Felix‘ Bewusster Weg – Ein Sachbuch mit Geschichte und Betriebsanleitung“ – ISBN 978-3-99057-753-0 (Paperback), 978-3-99057-754-7 (Hardcover) bei myMorawa, Morawa Lesezirkel GmbH

Der Zweck heiligt die Mittel ist ein weiser Spruch, wenn er von allen Wertungen der letzten Jahrhunderte befreit, die Quelle wiedergefunden ist. Ich durfte diesen Spruch auf meinem eigenen, bewussten Weg neu entdecken.

Begeben wir uns einmal gemeinsam an die oben erwähnte Quelle, die ursprüngliche Bedeutung:

Zweck“ steht für den bewussten, den spirituellen Zweck. Das ist jener Zweck, der uns unsere inneren Ziele erreichen, unsere inneren Aufgaben bewältigen lässt, in Achtsamem Tun und Handeln.

Heilig“ steht für unser ganzheitliches Sein, unser ursprüngliches Sein. Wir sind heil, wenn wir absoluten Ausgleich von Körper, Geist und Seele wieder erreicht haben. Dieser Zustand ist heilig, gilt ebenso für Situationen, Projekte, Erfahrungen und eben auch Zwecke.

Mittel“ sind jene Werkzeuge, die ich für meinen Zweck, die Erreichung eines Inneren Zieles, brauche.

Innen“ bedeutet in diesem Zusammenhang den Antrieb, der ausschließlich aus uns selbst kommt, ohne fremde Einflüsse.

Den Antrieb, ein Buch zu schreiben, spürte ich seit meiner Jugend. Nun war es (nach einigen Versuchen, die im Sand verlaufen sind bzw. nicht das Licht der Öffentlichkeit erblickt haben) an der Zeit, es zu tun. Ich war bereit, aus mir selbst heraus.

 

Oft höre ich Sätze wie: „Es ist doch langweilig, keine Ziele von anderen gesetzt zu bekommen, nicht in Widerstand mit anderen zu sein. Dann ist doch kein Fortschritt möglich„.

Das ist eines jener Tattvas („Lebensaufgaben“), die auch in meinem Buch beschrieben sind. Diese Lebensaufgaben, in diesem Fall die Überwindung einer Gesteuertheit aus dem Außen, gilt es zu erkennen, zu begreifen und zu bewältigen.

Gehen wir in unseres Inneres, finden sich neue Aufgaben, Ziele und Möglichkeiten und die sind alles andere als langweilig. Sie warten nur auf unser bewusstes Erkennen und mit dem damit verbundenen Begreifen wir, dass alles um uns herum Werkzeug sein kann, aber nicht Antrieb sein muss, entsteht eine neue Sichtweise, die ohne Druck und Wertung ist.

Über Jahre habe ich mich gefragt warum ich dieses Buch schreiben soll, das hier offensichtlich in mir wartete und reifte?

  • Wollte ich anderen imponieren,
  • wollte ich damit viel Geld verdienen,
  • wollte ich belehren,
  • wollte ich einfach zeigen: „Schaut her, so habe ich mich entwickelt, das könnte ihr auch!“?

Das alles sind keine Inneren Aufgaben. Es sind Aufgaben, die uns ein Ego stellt und das Ego wird immer vom Außen angetrieben. Diese Aufgaben folgen Mustern und pressen uns in Rollen – und das ist spürbar.

Irgendwann war dann der Gedanke da: „Ich möchte das Buch einfach schreiben, für mich selbst und um Erfahrungen zu sammeln; nicht mehr, aber auch nicht weniger. Alles andere kommt dann von Selbst„.

Alles was ich zum Schreiben gebraucht habe – Laptop, Software, Papier, Bleistift, aufgewendete Zeit und Geld, Unterstützung aus dem Außen (Verlag, Lektoren, …), Werbemaßnahmen – sind achtsam eingesetzt. Es sind Mittel auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Ergebnis.

Natürlich ist es auch möglich und gewünscht, damit Geld zu verdienen, denn Energie folgt immer der Aufmerksamkeit. Die Einnahmen können wieder achtsam für die Finanzierung neuer innerer Projekte und Aufgaben eingesetzt werden, so wie auch für ein Leben in dauerhaftem Wohlbefinden. Die Erreichung dieses Zustandes des dauerhaften Wohlbefindens ist eine spirituelle Aufgabe und Zweck unseres Seins.

 

Die Grenze zwischen bewussten und fremdgesteuertem Zweck ist eng, oft wird sie im Tun auch überschritten. Doch nur ich selbst ziehe diese Grenze und kann auch wieder in mein Inneres zurückkehren, in permanenter Selbstbetrachtung und im Achtsamen Tun. Denn diese Grenze ist spürbar, in der mir innewohnenden Authentizität. Bin das noch ICH, der gerade schreibt, der Werbung macht? Kommt der Text, die Werbung aus dem Herzen, ganz, zum Teil oder gar nicht?

Auf diese Themen gehe ich unter anderem im Buch „Felix’ Bewusster Weg“ und zum Beispiel auch in dem Kurs „Achtsames Schreiben“ ein, den ich immer wieder anbiete (zum Beispiel beim Wirtschaftsförderungsinstitut Wien).

Bin ich auf meinem Bewussten Weg, ist jedes Mittel „recht“, das ich achtsam anwende, um einen spirituellen und bewussten Zweck zu erfüllen, denn jedes Mittel führt in die Ganzheitlichkeit meines Seins, ist heilig. Der Zweck heiligt die Mittel.

Fotoquellen: unsplash, soul picture.

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Wolfgang LugmayrWolfgang Lugmayr (Maranius) wurde am 26. August 1969 als Wolfgang Huber in Wien geboren. Heute wohnt er in Ottensheim/Oberösterreich. Er ist Vater von Patrick und verheiratet mit Michaela Ejana.

Er war über 27 Jahre lang im Umfeld der Informationstechnologie und dem Finanzwesen beschäftigt, als Projekt- und Produkt Manager, Organisator, Unternehmensberater und Trainer. Nach äußeren Maßstäben erfolgreich, war er jedoch selten erfüllt.

Erst eine essentielle Lebenskrise führte ihn auf Wege zu seinen tatsächlichen Möglichkeiten, Talenten und auch Aufgaben.

Nach diversen Kursen im Bereich der Humanenergetik absolvierte er vor einigen Jahren beim Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) Wien die Ausbildung zum Diplomierten Meditations- und Achtsamkeitslehrer.

In diesem Umfeld ist er seitdem auf selbständiger Basis international tätig. Er leitet Meditationen in Gruppen und in Einzelsitzung an (vor Ort und online) und veranstaltet, auch gemeinsam mit seiner Frau Michaela, Meditations-Retreats, Satsangs und Workshops. Ergänzend berät er bei Fragen zum Achtsamen Umgang mit der Informationstechnologie.

Seine Erfahrungen teilt er in Büchern und Fachartikeln.

Wolfgang Lugmayr folgt in seinem Tun keiner einzelnen Religion oder Glaubensrichtung. Sein ethischer Grundsatz ist die möglichst wertfreie Weitergabe eigener Erfahrungen.

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