Dualität – wenn sie mir bewusst wird

Dualität steht für Zweigeteiltheit, Wechselseitigkeit

Dieser Begriff ist allgegenwärtig in den „Östlichen“ bzw. auch erkennbar in der einen oder anderen „Westlichen“ Philosophie(n)/Lehre(n).

Dieser Begriff war im Spirituellen Zusammenhang lange nicht greifbar für mich – ein Erfahrungsprozess (der Spirituelle Weg hat u.a. die Auflösung der Dualität zum Ziel, um Einheit zu erreichen, um „sich selbst zu finden“, um eins zu werden mit seiner Umwelt) .

Ich möchte das mit einer Betriebsblindheit vergleichen (wenn man zu lange für ein und die selbe Firma arbeitet, kann der Blick für Unternehmensbegebenheiten, für die gesamte Branche, ja für die gesamte Arbeitswelt verloren gehen) oder mit der Tatsache, dass der Chronisch Erschöpfte als letzter seine eigene Krankheit erkennt – das ist zutiefst menschlich, da getrieben von unserem Verstand, unserem Intellekt.

Lebe ich ich in der Dualität, ist sie mir zumeist nicht bewusst.

Dualität„Beispiele“ für Dualität sind: gut/böse, intelligent/dumm, erfolgreich/erfolglos, arm/reich, Inland/Ausland, Heimat/Fremde, Weiblichkeit/Männlichkeit, … Östlich/Westlich, …

Ganz unterbewusst strebt der Mensch nach Einheit- als Lebensziel, wird aber permanent vom Verstand in die Dualität gedrängt … so lange, bis wir sie „wie selbstverständlich“ leben.

Ich habe heute früh einen Satz gehört: „Von wem hat dieses Kind nur die Ruhe, vom Papa oder der Mama?“ … auch das ist Dualität … ist es uns schon einmal in den Sinn gekommen, dass die Ruhe aus dem Kind selbst kommt?

Ich habe zuvor auch von „Westlichen und Östlichen Philosophien/Lehren“ geschrieben … auch das ist Dualität … sie ist aus uns entstanden, um einen Vergleich herzustellen, eine Wertung.

Auch in uns selbst – in unserem Inneren – herrscht zumeist Dualität.

Es gibt das „Ich-Bild“ und das „Selbst-Bild„, wobei das Selbst, eigentlich das Ich ist und umgekehrt … oder doch nicht? 😉 … also das „Ich“ baut auf fremden Erfahrungen auf, füttert den Verstand und überdeckt damit das Selbst, dass sich ins Unterbewusste zurück zieht, bis es wieder „entdeckt“ wird …

… nun, jedoch so lange mir diese Tatsache von „Ich“ und „Selbst“ von Relevanz ist, Thema ist, lebe ich Dualität.

WER HAT GESAGT, DASS ES EINFACH IST? 😉 … Achtung: Dualitätsfalle … LoL

und auch das „Kämpfen“, das „Eintreten“ für eine Sache ist Dualität, man grenzt sich damit gegen etwas anderes ab … um noch ein Beispiel zu nennen – wie auch das Abgrenzen von Geschlechtern in der Energetischen/Spirituellen Arbeit – die ja als Ziel auch die Einheit hat.

Dualität baut Grenzen auf, Dualität führt in das Hamsterrad, dass wir heute „Leben“ nennen. Dualität löst Emotionen wie Angst, Neid, Eifersucht aus. Dualität kostet Energie und Kraft.

Doch Leben will frei sein, Leben will Einheit. Lebe ich Einheit, IST MIR ALLES EINS 🙂 Lebe ich Einheit, akzeptiere ich alles, wie es ist und dann kommt alles, wie es kommen soll … dies ist dann die Basis für ein BEWUSSTES LEBEN.

Es beginnt in uns – es darf in Achtsamkeit passieren, in Meditation – und in permanenter Selbstbetrachtung.

Dualität

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