Kein Rauschen in der Wüste

Kein Rauschen in der Wüste

Seit einiger Zeit begleitet mich ein Rauschen in den Ohren. Die Schulmedizin hat zur Symptombekämpfung schnell die eine oder andere Lösung parat – in Form von Medikamenten.

Nun, davon hatte ich 43 Jahre meines Lebens genug … davon abgesehen, dass es (in diesem Falle) keine Lösung ist.

Ich spüre hier schon länger einen Zusammenhang zu Telefonnetzen (z.B. 4G) und WLANs … je bewusste und achtsamer ich in meinem Leben werde, desto mehr.

Wir waren letzte Woche für einen Tag in der Sahara – keine (üblichen) Telefonnetze, kein WLAN … und keinerlei Rauschen im Ohr (nur gelegentlich der Wind) … mich umgab Stille, wundervolle Stille. Kein Rauschen in der Wüste.

Immer wieder begegne ich in meinem Tun bewussten Menschen, die von ähnlichen Erfahrungen berichten, die sie auf ihrem Lebensweg machen … zu Dingen und Situationen, die im Setting unserer unbewussten Zeit selbstverständlich scheinen, uns jedoch nicht gut tun.

Das wird erst klar, wenn wir beginnen, einen bewussten und achtsamen Weg zu gehen (erst dann hinterfragen wir Verstand und Ego).

Vor nunmehr 4 Jahren habe ich beschlossen, alle Medikamente, die ich genommen habe und die mir selbstverständlich schienen, abzusetzen und mich meinen Empfindungen zu stellen, achtsam und konsequent.

Das ist auch passiert!

Ich wurde mir meiner Empfindungen bewusst und … auch mein Körpergewicht explodierte. Meine Projektionen und Spiegelungen wurden und werden mir aufgezeigt und es begann auch mehr und mehr zu rauschen.

Darauf kann ich aufsetzen, das ist ECHT, das kommt aus meinem Inneren, ich kann nach wahren Lösungen suchen.

Es beginnt in mir, es beginnt in uns.

Ich kann in meiner Welt beginnen, meine Zeit an möglichst stillen Orten verbringen, das WLAN nur aufzudrehen, wenn ich es tatsächlich brauche, ebenso die Daten- und Telefonverbindung auf meinem Smartphone/Tablet (für einen „spirituellen Zweck„) – das ist mein individueller Beitrag an das Kollektive, mehr kann ich nicht tun …

… für alles Weitere fällt mir noch ein Spruch ein, der Ende der 60er Jahre (in den Zeiten des Vietnamkrieges – als Teile der Gesellschaft offensichtlich einen grossen Bewusstseins-Sprung machten) aufkam: „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“.

 

Alles Liebe – Wolfgang Maranius Lugmayr

 

Anmerkung: ich schreibe in diesem Artikel nicht gegen die Schulmedizin, ich gebe auch keine Empfehlungen ab. Ich weise auf die Ganzheitlichkeit unseres Befindens hin. Die Schulmedizin unterstützt wunderbar bei körperlichen Problematiken und Symptomatiken.

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