In der Lehre des Bodhidharma (ca. 440 – 528, ein Indisch-Tamilischer Mönch, der eine Philosophie der Selbstbetrachtung lehrte) findet sich eine wunderbare Zusammenfassung, die das „Lehrer Sein“ wie folgt definiert:

• Gib dein Wissen unmittelbar weiter und gehe dabei über die buddhistischen Schriften hinaus.
• Stütze dich nicht auf Texte, sondern auf die Erfahrung des Erwachens.
• Enthülle jedem Schüler die Natur seines Geistes.
• Betrachte deine eigene Natur, die auch die Natur des Buddha ist.

Lehrer Sein

Diese Aufzählung findet sehr stimmige Worte für das Lehrer-Sein und ist auch wunderbar in die heutige Zeit übertragbar.

Mein Tun und Sein als Lehrer ist sehr ähnlich. Ich folge keiner einzelnen Religion, Philosophie oder Technik, zitiere nur Inhalte, die ich selbst erfahren habe. Ich sehe den Schüler (z.B. Teilnehmer in Retreats/Gruppenmeditationen) auf Augenhöhe, bezeichne mich selbst als Begleiter und Unterstützer. Die Schüler und Teilnehmer erhalten genügend Raum und Zeit, um eigene Erfahrungen zu machen.

Das ist in meinem Empfinden „Der Lehrer der Neuen Zeit„.

 

Fotoquelle: Jonathan Romain/Unsplash – Thank you!