Maya – die Schleier über Selbsterkenntnis und Selbstwert

Maya
  • Was lässt uns in Verstand und Vernunft verharren, obwohl wir intuitiv bereits spüren, dass Dinge in unserem Leben nicht so sind, wie sie scheinen?
  • Warum glauben wir lieber fremden Erfahrungen als eigenen Gefühlen und Erfahrungen? Warum nutzen wir gerade einmal 10 -20 % unseres geistigen Potentials (alles, was erklär- und beweisbar ist und so wenig darüber hinaus)?
  • Was lässt uns Gurus folgen und den einzig wahren Guru in unserem Leben – uns selbst – „links liegen“ lassen?
  • Was lässt uns uns(er) Selbst nicht erkennen?

Eine Antwort dafür findet sich z.B. im Shaivitischen Tantrismus.

Maya – eine Indische Göttin – steht nicht nur für Kreativität, sondern auch für die geistige und spirituelle Verblendung.

Maya steht auch für „Illusion“ und „Zauberei„.
Maya steckt hinter jenen fünf Illusionen, die uns im Verstand verharren lassen:

  • beweisbares und fremdes Wissen
  • fremdbestimmtes Handeln
  • begrenzter Raum
  • begrenzte Zeit
  • Ablehnung/Abneigung.

Maya legt mit diesen fünf Illusionen (kaala, vidya, nivati, kalaa, raga) einen Schleier über das Tor zu unserem Selbstwert und dem Wahren Sein:

  • Inneres Wissen
  • eigenständiges Handeln
  • Grenzenlosigkeit in Raum und Zeit
  • wertfreie und grundlose Liebe.

Maya ist die letzte Hürde, bevor wir unser Wahres Selbst entdecken dürfen – die letzte Falle, die uns Ego und Verstand zu stellen versuchen, die viele Menschen noch vor den letzten Schritten zur Selbsterkenntnis in Sackgassen geraten und umkehren lassen.

Wie lassen sich die Schleier der Maya lüften? Nun … im Zustand der Meditation und durch permanente Selbstbetrachtung … der Lohn ist eine Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“ und das Wahre SEIN – PARAMSHIVA.

Es beginnt in uns!

(Fotoquelle: Unsplash/Paul Earle – Thank You <3 )

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