Selbstheilung in Selbstverantwortung – Heilmeditation

Heilmeditation

Die essentiellste Erfahrung, die ich vor zwei Jahren während meiner Ausbildung zum Dipl. Meditations- und Achtsamkeitslehrer machen durfte, war der Heilaspekt in den Meditationen.

Heil Sein ist gleich bedeutend mit Gesund Sein – es ist der natürliche Zustand unseres Seins, wenn wir im ganzheitlichen Ausgleich von Körper, Geist und Seele sind.

Ist dieser Ausgleich nicht gegeben, signalisert der Körper uns das mit Unwohlsein, Schmerz und Krankheit und wir dürfen in die Heilung kommen, heil werden und es dauerhaft bleiben („heilig„) – und das ebenso ganzheitlich, d.h. alle Aspekte, Körper, Geist und Seele werden bei Heilung betrachtet (Anmerkung: eine Tatsache, die gerade von der Schulmedizin nicht immer gegeben ist, dort wird zumeist ein Schwerpunkt auf den rein physisch-körperlichen Aspekt gelegt).

Heilung bedeutet also die Einbeziehung aller Ebenen – Körper (Physischer Körper, Ätherkörper und Lichtkörper), Geist (Bewusstsein) und Seele.

Was ist nun der Heilaspekt in der Meditation?

Meditations-Techniken (Still, Bewegt) führen uns in den Natürlichen Zustand des Seins. Meditation unterstützt uns dabei, Symptome wie Unwohlsein, Schmerz und Krankheit ganzheitlich auf Bewusstseinsebene neutral und wertfrei zu betrachten und damit zur Quelle vorzudringen, der Ursache. Meditation lässt uns Unwohlsein, Schmerz und Krankheit als Zeichen und damit VERBÜNDETEN zu erkennen, zu begreifen und dann loszulassen. Wir kommen in ein SELBST-Vertrauen und können SELBSTheilung zulassen.

Unser gesamtes „Lebens-System“ (Körper, Geist und Seele) MÖCHTE gesund sein, es ist sein natürlicher und ursprünglicher Zustand und unterstützt bei der Heilung – wenn man ES SEIN UND TUN LÄSST.

Nun – das ist der eine Aspekt bei der Heilmeditation. Der Meditierende kommt in die Selbstheilung.

Ein weiterer Aspekt ist die Energieschwingung, wenn mehrere Personen gemeinsam meditieren (z.B. in einer Gruppenmeditation).

Je höher die Lebensenergie schwingt, desto höher und dauerhafter ist das Wohlbefinden.

Niedrige Schwingung bedeutet Angst und Unsicherheit (als Nährboden für Krankheit), hohe Schwingung bedeutet Freude, Liebe und Gesund Sein (als Nährboden für Gesundheit). Wir kommen in unseren natürlichen Zustand des Seins.

Die gute Nachricht ist: wir können unsere Energieschwingung Individuell steuern und auch im Kollektiv, d.h. in einer Gruppe. Hier kommt der Meditationslehrer ins Spiel – das ist jene Person, die eine „Heilmeditation“ anleitet. Dieser Meditationslehrer erklärt zu Beginn die Meditation, kümmert sich um den Wohlfühlraum (eine kollektive hohe Energieschwingung), spürt sich in die Situation, die Umstände ein und begleitet den Meditierenden durch den Prozess der Meditation.

Ich hatte während meiner Ausbildung zwei ganz wunderbare Lehrer (Edeltraud und Wolfgang), die mir hier ganz neue Sichtweisen ermöglicht haben. Beide haben laut ihren Erzählungen eine Entwicklung hinter sich, die sich der meinen als sehr ähnlich anspürt. Beide waren (wie ich auch) u.a. Energethiker und Heilarbeiter und das sie ihre Erfahrungen mit mir geteilt haben, konnte ich einen ganz wesentlichen „Missing Link“ in meinem Tun erkennen und schliessen.

Mir hat in meinem Tun als Energethiker etwas wesentlich gefehlt, wofür ich lange keine Worte gefunden habe. Es war wie eine Mauer, die ich nicht überklettern konnte. Zuerst kam ich gut voran, Schritt für Schritt. Dann tauchte die Mauer auf und bewegte sich mit jedem meiner Schritte mit, immer knapp vor meiner Nase. Ich kam nicht einmal zum Kletten. Es war keine Weiterentwickung in meinem Tun möglich.

Ich erkannte SELBSTVERANTWORTUNG als den Schlüssel.

In der Energie- und Heilarbeit (mit Gebendem und Empfangendem bzw. Klienten – ein Mensch „behandelt“, ein Mensch „wird behandelt“) – ist eine Falle versteckt (ein Schleier, ein Tattva, … es gibt viele Worte dafür). „Wir lassen uns helfen und wir erwarten etwas„, so wie in jedem anderen System, das wir uns im Aussen geschaffen haben, wie in einem Fachgeschäft, einem Restaurant, beim Masseur, beim Psychiater, beim Arzt.

Die kommt zu möglicher Erwartung eines Klienten: „Ich habe ein Problem und das lindert sich, wenn ich mich eine Stunde auf eine Couch oder einen Therapie-Tisch lege und Energien, Kristalle, Farben, … auf mich wirken lasse. Dann fühle ich mich besser. Kommt das Problem wieder, lege ich mich noch einmal auf Couch oder Therapie-Tisch. Hilft das nicht, wird meine Erwartung nicht erfüllt, probiere ich etwas Neues (Hinweis: wie auch ein neues Restaurant, anderes Fachgeschäft, neuer Masseur, …)“.

Es wird ja Vieles angeboten. Es beginnt sich ein Hamsterrad zu drehen. Eine Blockade löst sich, eine Neue tut sich auf – wir bleiben in der Erwartung, „Hilfe zu erhalten“ und damit an der Oberfläche. Wir sind in keiner Selbstverantwortung, es gibt ja immer etwas zu probieren (die Energie erhält eine andere Farbe, heisst Prana statt Reiki, ich bekomme einen Stein auf das Chakra gelegt, usw. …).

ES WIRD UNS ALLES ABGENOMMEN.

Damit fühlt sich mein „Selbst“ auch nicht veranlasst, etwas zur „Heilung“ beizutragen (sic: Selbst-Heilung) …

… und ja, natürlich: der Energethiker hat dann auch immer was zu tun … das Ego lässt grüssen (und das Konto freut sich).

Genau das war die Mauer, die sich vor mir als Energethiker aufgebaut hat. Mir wurde bewusst, dass ich dem Klienten so dauerhaft nicht HELFEN konnte (und damit nicht mehr wollte) … mit keiner der vielen verfügbaren Techniken, so lange die Erwartung da ist, dass ein Anderer hilft und Symptome und Ursachen damit verschwindet.

Ich kann nicht helfen, es steht mir nicht zu – zu helfen. Bitte nicht helfen!

Ich lasse los!

Es darf im Klienten selbst beginnen, in DIR, in MIR, in uns ALLEN – Selbstverantwortung und Selbstheilung …

… und das ist ganz wunderbar, ganz einfach, ganz spielerisch in der „Heilmeditation“ und es macht grossen Spass (z.B. das gemeinsame Tanzen, Summen und Mantra-Singen) …

… Heilmeditation verspricht auch nichts, was soll sie versprechen?

Es ist ALLES in der Hand des Klienten! Der Klient kann ALLES erreichen, was er möchte. Der Meditationslehrer begleitet und unterstützt.

Der Meditationslehrer erspürt in einem Vorgespräch die Situation, entscheidet intuitiv und achtsam die stimmigste Technik und leitet an. Danach kümmert er sich ggf. noch um Räucherstäbchen, Musik, etc. (als Anker zum Vertrauen) und ist er einfach in Meditation und hält damit die Energieschwingung hoch … er ist in Liebe und Vertrauen und strahlt das aus.

Das ist ES … das ist wunderbar … so dürfen wir Heilung und Gesundheit direkt von der Quelle erfahren … es beginnt in uns selbst!

Näheres zum Thema Heilmeditation findest du: hier

Informationen zur Ethik in meinem Tun findest du: hier

Alles Liebe – Wolfgang Maranius

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