authentisch

Warum „versteht“ mich niemand? Warum „ziehe“ ich immer die „falschen“ Partner an? Woher kommt das Gefühl, dass ich nicht mehr ich selbst bin?

Wann bin ich „ich selbst“ Wann bin ich authentisch?

Ich möchte bei diesem Thema gerne mit einer Begriffsbestimmung beginnen. Ich erkläre den Begriff „Authentizität“ gerne über östliche Lehren wie den Buddhismus.

Die östlichen Lehren ziehen eine klare Trennung zwischen einem „Ich“ (oder „Ego“) und einem „Selbst“. Das „Ego“ nährt sich aus fremden Erfahrungen. Diese fremden Erfahrungen lassen uns im Laufe unseres Lebens immer mehr in Rollen und Muster rutschen, die wir dann als „Ich“ bezeichnen, wir kennen nichts mehr anderes. Wir kommen im „Selbst“ auf die Welt, das „Wahre Ich“ – mit den tatsächlichen Möglichkeiten und Talenten, dieses „Selbst“ rutscht im Laufe des „Erwachsenwerdens“ immer mehr in den Hintergrund, in das Unterbewusste.

Dieses „Selbst“ dürfen wir wiederentdecken und leben, dann sind wir authentisch und strahlen das auch aus. Dafür gilt es sich vom „Ego“ zu lösen.

Alles was uns auf dem Weg zum Selbst begegnet, sind Erfahrungen und Lernaufgaben – so wie auch Spiegelungen, Projektionen. Wir bekommen etwas „aufgezeigt“.

Was „bin ich“ Nun?

Wir „lernen“ das Ego vom Selbst zu unterscheiden, das Selbst wiederzuerkennen – z.B. durch Intuitives Tun (unser erster Gedanke zu einem Thema kommt z.B. aus dem Unterbewussten, es gilt auch Vertrauen in diesen Gedanken zu fassen).

Es gibt wunderbare Meditationstechniken – z.B. der Neutrale Beobachter (sich selbst in Situationen zu beobachten, wertfrei), den ich auch für das „Achtsame Schreiben“ nutze.

Es beginnt in uns.

Möchtest du weitere Informationen oder hast du Fragen? Dann freue ich mich auf deine Kontaktaufnahme.

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