father and little daughter doing yoga at sunset beach

Lernt mein Kind von mir oder lerne ich von meinem Kind? Wer erzieht wen? Wie weit soll und darf Erziehung gehen?

Im Kapitel „Authentisch Sein“ ist schon etwas über unseren persönlichen Entwicklungsprozess beschrieben.

Aus z.B. diesem Prozess darf man auch herauslesen, dass es gar nicht so klar scheint, warum der Erwachsene das Kind erzieht. Das Kind ist, bevor es in den „Prozess Erziehung“ hineingezogen wird, zumeist wesentlich mehr (im) Selbst, als die Personen, die „erziehen“ sollen.

Es gibt diesen wunderbaren Spruch aus dem Buddhismus der sagt: „Du bist erst dann Lehrer, wenn du deine Lehren selbst lebst“, es geht sogar noch etwas weiter: „Du bist erst dann Lehrer, wenn du dich von deinem Ego gelöst hast“.

Nun, unsere „westlichen Gesellschaftssystemen“ sind darauf nicht ausgerichtet. Zu sehr benötigen wir Ego, Muster und Rollen, um „existieren zu können“. Zu sehr ist unser ganzes Sein auf die Ratio/die Vernunft ausgerichtet (Deswegen ist dem „Erziehenden“ oft auch gar nicht wirklich bewusst, wie viel er eigentlich aus dem Verhalten und dem Wirken der Kinder für sich selbst lernen könnte – die Ratio/die Vernunft kann mit diesen Intuitiven Gedanken nichts anfangen).

Es wird noch einige Generationen an wachsender Bewusstheit brauchen, bis wir wieder dauerhaft in uns Selbst ankommen.

Veränderung darf trotzdem beginnen – Schritt für Schritt. Es beginnt in uns.

Spür dich einmal in ein Neugeborenes hinein, sieh es bewusst und wertfrei an – du kannst die Weisheit des gesamten Universums spüren …

Viele Kinder kommen bereits in einer neuen Bewusstheit auf die Welt, das ist erkenn- und spürbar.  Bei sich selbst zu bleiben ist für diese Kinder eine essentielle Innere Aufgabe.

Beispiele dafür sind überall zu finden – angefangen von der Flucht in Scheinwelten bis hin zum wachsenden Hinterfragen existierender Systeme, die Kinder entziehen sich mehr und mehr den vorherrschenden Erziehungsmethoden – auf die eine oder andere Weise, unbewusst und bewusst.

Die Eltern sind für die Kinder die ersten Lehrer … das darf ganz achtsam und bewusst beginnen – zum Beispiel auch mit neuen Begrifflichkeiten – wie spürt sich der Begriff „Begleiter“ an? Steckt in diesem Begriff nicht wesentlich MEHR?

Unsere Umwelt/unser Planet ist im Umbruch, im Wachsen begriffen. Umso schwerer haben es die Kinder in unserem Gesellschaftssystem bei sich selbst zu bleiben, umso mehr drohen sie daran zu zerbrechen, wenn sie in Muster und Rollen gepresst werden. Es fehlt ihnen einfach an Werkzeugen und Möglichkeiten, weil die Erwachsenen – die Begleiter – diese Möglichkeiten selbst kaum kennen.

Es darf also beginnen – die Eltern dürfen diese Werkzeuge und Möglichkeiten kennenlernen … um selbst ins Vertrauen zu kommen und dieses auch teilen zu können, in Herzensliebe – es gibt einen grossen Fundus von Techniken in Energie-/Lichtarbeit und Meditation …

… und für die Kinder darf Intuitives Handeln, Meditation, ethische und spirituelle Begleitung Teil des Lebens werden, in der Erziehung und auch in Bildungssystemen.

Es ist auch etwas ganz wunderbares, wenn Erwachsene und Kinder gemeinsam Meditieren, z.B. mit Bewegten Tanz-Meditationen.

Gemeinsam SEIN …

… Es darf beginnen!

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herz2