Wie meditiere ich ganzheitlich …

… in Verbundenheit mit der Natur, direkt an der Quelle?

Meditationen nach uralten westlichen/keltischen Traditionen finden in unmittelbarer Verbundenheit zur Natur statt, im Idealfall ohne Dach über dem Kopf und an einem geschützten Ort – „geweihter Hain“ („sacred grove„) wurde dieser Ort ursprünglich genannt – es ist ein Baum- und/oder Steinkreis.

Vor der Meditation stellt man mit diesem Ort eine Verbindung her und damit mit der Natur – je nach aktuellem Thema/Befinden wählt man die Himmelsrichtung, in die man schaut und man bezieht die Elementen (Erde, Feuer, Wasser, Luft) ein – und dankt für ihr Sein.

Auch die Baumart in einem Hain ist von Bedeutung. Die Eiche steht für (Ur)Kraft, die Birke für Kreativität, um zwei Beispiele zu nennen. Oft ist in einem Baumkreis auch mehr als eine Baumart vertreten.

Einen solchen Hain kann man sich suchen (bei bewusster Nachschau wird man ihn entdecken, es gibt viele davon) oder man errichtet ihn selbst. Die Himmelsrichtungen kann man mit einem Kompass oder über den uns innewohnenden Orientierungssinn herausfinden.

Hat man keine Möglichkeit unter freiem Himmel zu meditieren, gibt es Rituale, um sich physisch und mental einen geschützten Raum zu schaffen, etwa in den eigenen vier Wänden, immer wieder aufs Neue. Man arbeitet zum Beispiel mit Federn, Kieselsteinen, Kristallen, einer Schüssel voll Wasser und Kerzen.

Ich habe viele Jahre meine Erfahrungen mit zahlreichen Meditationen östlicher Traditionen gesammelt und praktiziere sie nach wie vor regelmässig. Auch dabei meditiert man oft in/mit der Natur, doch eher selten wird vor Beginn einer Meditation ganz bewusst die Verbindung mit seiner Umwelt und all ihren Elementen hergestellt (vielleicht mit Ausnahme von Übungen zur ERDung, um „anzukommen“).

Genau diese bewusste Verbindung ist aber ein essentieller Schlüssel auf dem Weg der ganzheitlichen Meditation, auf dem Weg zu sich selbst – über eine kurzfristige Entspannung und Entschleunigung hinaus.

Man ist eins mit seiner Umwelt und dessen gilt es sich immer im Klaren zu sein. In Meditation kann man sich ganz wunderbar darin üben.

In die von mir/uns angeleiteten Meditationen (wolfgang-lugmayr.net, ejana-maranius.net) – egal welchen Ursprungs – baue/n ich/wir zu Beginn Rituale ein, um sich mit der Natur, seiner Umwelt, zu verbinden. Am Ende bedanken wir uns dafür. Damit findet eine Verbindung verschiedener Traditionen zu einem grossen Ganzen statt. Es ist uraltes Wissen, aus einer ursprünglichen, gemeinsamen Quelle.

Viel Freude im friedvollen Sein – Wolfgang Maranius

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