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Was ist geblieben?

Bewusst Sein Wolfgang Lugmayr

Wir sind aus Korfu zurückgekehrt.

Wie einige von euch wahrscheinlich gemerkt haben, war es etwas früher als ursprünglich geplant.

Warum?

Es war unsere eigene Entscheidung, jeder für sich und gemeinsam.

Wir sind an Michaela Ejana’s Geburtstag in einer Taverne gesessen und haben uns die Frage gestellt, was unser grösster Wunsch ist. Beide haben wir geantwortet: Ich möchte nach Hause.

Wir hatten dafür verschiedene Gründe, private Gründe. Wir haben die Entscheidung getroffen, bewusst, für uns selbst … und wir sind zurückgekehrt, nach Ottensheim im Mühlviertel.

Was ist geblieben?

Ich habe wunderbare Menschen kennen gelernt und grossartige Erfahrungen gemacht. Ich durfte in einem sehr bewussten und hochschwingenden Umfeld leben und wirken (als Meditationslehrer, Gärtner, Gästebetreuer, Handwerker, … und einiges mehr).

Ich habe keine Fragen mehr. Meine letzte, offene Frage – „Wer atmet?“ wurde während eines Satsangs beantwortet, von Pari, einem weisen Mann, der weise ist, weil er nicht sagt, dass er weise ist. Er sagt, dass er nichts weiss … dass alles, was wir verstehen wollen, was uns sooo wichtig scheint, ein Spiel ist. Das Leben im Außen ist ein Spiel … welch essentieller Wegweiser.

Ich habe auch andere, sehr weise Menschen kennengelernt … Menschen, die über das Herz kommunizieren und im Stillen.

Was ist noch geblieben?

Ich habe begriffen … an einem Ort in Europa, der Indien und dem Osten am Nächsten ist, nicht räumlich, jedoch energetisch und spirituell.

Ich habe begriffen, dass ich nicht weiter nach Osten zu gehen brauche, um mich selbst zu finden, ich brauche mich nicht weiter mit exotischen Lehren zu befassen. Alles was ich brauche finde ich, wo ich jetzt gerade bin. Es ist tief begraben, blockiert von Verstand und Ego, aber es ist da.

Warum suchen so viele von uns im Osten nach Weisheit, reisen ans andere Ende der Welt? Obwohl es offensichtlich ist, dass die Philosophien des Ostens auf Grundlagen basieren, die wir im Westen erst begreifen werden, wenn wir uns von unserem Verstand, unserem Ego lösen und ganz auf unsere Intuition vertrauen, wider unserer aktuellen Lebensweise. Da hilft auch kein neuer Name, kein Kopieren einer anderen Lebensart.

Das habe ich begriffen. Es gibt naheliegendere Zugänge in meine Innenwelt, zu mir selbst. Ich darf mich ihnen öffnen …

Ich habe auch begriffen, dass ich kein Devotee bin, kein Diener. Mein Körper hat mir klar meine Grenzen gezeigt, wie auch meine Seele. Ich bin Selbst … Maranius, Verkünder, Energie – und Lichtträger (M, I, U), Heiler der Umwelt (A), Kanal für das Höhere Selbst (R), Meister der Manifestation (S) und ich darf Mut leben (N). Ich trage die Buddha-Natur in mir. Ich kann und soll unser Wahres Sein begreiflich machen, es dazu selbst leben, in aller Fülle. Deswegen wurde auch Felix  geboren und es wird weiterhin Neues entstehen.

Es wird nichts mehr so sein wie davor … wird es nie … das „Davor“ ist Illusion, wenn es nicht mehr Moment ist …

und das Essentielle, das ich begriffen habe ist, dass ich nichts weiss, gar nichts, auch nichts zu wissen brauche. Es ist alles da, in dem Moment, wenn ich es benötige. Es gibt keine Frage mehr. Das ist so geil. Diese Erkenntnis nimmt jeden Druck von uns.

Ich brauche nur meinen bewussten Weg zu gehen, im Vertrauen und in Herzensliebe, mit meiner Herzenspartnerin, jeder für sich und gemeinsam.

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